Wussten Sie schon?!

  • Dass ein Rechtsanwalt für den ersten Rat, den er in einer Angelegenheit gegenüber einem Verbraucher (also bei einer nicht geschäftlichen Streitigkeit) erteilt - sofern er nicht anderweitig tätig wird- maximal 243,60 € (= 190,0 € zzgl. Telekommunikationpauschale und MwSt.) verlangen kann.(siehe Erstberatungsgebühr)
  • Dass die Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall auch von der gegnerischen Haftpflichtversicherung bezahlt wird.
  • Dass Rechtsanwälte, die Ihren Sitz in den fünf neuen Bundesländern haben, Ihre Gebühren spätestens mit Einführung des RVG nicht mehr um 10 % kürzen müssen. (Seit 1990 war die Kürung der Anwaltsgebühren um zuletzt 10 % durch den Einigungsvertrag vorgeschrieben.) Für Anwälte im Ostteil Berlins ist diese Kürung schon am 01.03.2002 weggefallen.
  • Dass Sie sich auch wenn Sie nur Zeuge sind, von einem Rechtsanwalt beraten lassen können.
  • Dass ein Rechtsanwalt verpflichtet ist, Gebühren nach der dem RVG abzurechnen und nur Vereinbarungen über Kosten bei gerichtlicher Tätigkeit mit Ihnen treffen kann, wenn diese höher sind, als die Kosten des RVG. Bei außergerichtlichen Sachen sind die RVG-Gebühren nicht bindend. Bei Beratungen sollen sogar Stundensatzvereinbarungen getroffen werden.
  • Dass es dem Rechtsanwalt prinzipiell noch immer verboten ist, ein Erfolgshonorar zu nehmen. Das Verbot wurde nur für den Fall aufgehoben, dass es dem Mandanten sonst nicht möglich ist, seine Rechte durchzusetzen.
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